e-mail an die Gemeindevertreter

Vorschläge für das sichere Nebeneinander der Fußgänger und Fahrzeuge im Hafen von Helgoland
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Thorsten Falke
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e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Thorsten Falke » Sa 30. Mai 2015, 14:56

Hallo!
Da meine e-mail an weitere Personen außerhalb der Empfängerliste geleitet wurde, gebe ich hiermit allen duene1-Lesern die Möglichkeit, meine Ideen zur Verkehrslenkung im Südhafen zu lesen:
Hallo liebe Gemeindevertreter!
Hier übersende ich Euch meine schnell in die Tasten gehackten Gedanken zum Thema Verkehrslenkung im Südhafen. Zusätzlich habe ich mit dem Programm Google Earth ein Satellltenbild des betroffenen Gebiets erstellt und mögliche Verkehrswege darauf farblich markiert. Ihr findet das Bild im Anhang.
Grüße
Thorsten


Hallo liebe Gemeindevertreter!

Ich wende mich wegen der Verkehrslenkung Südhafen , wenn Katamaran und neues Schiff ihre Passagiere im Südhafen aussteigen lassen werden, an Euch. Wir wollten ja schnell in einem weiteren Hauptausschuss darüber beraten.

Ich habe dazu aus dem Internet mit dem Programm Google Earth einen Bildauschnitt des betroffenen Gebiets erstellt. Ich habe gehört, das neue Schiff hätte seinen Liegeplatz an der Südkaje nahe zum „Juliusturm“. Hier ergeben sich drei Wegeführungen für die Passagiere, in gelb, rot und blau dargestellt.

Grundsätzlich gilt: Die Passagiere können jeden Weg nutzen, werden das auch in unterschiedlicher Menge so tun. Das wiederum heißt, dass es in allen drei Varianten zu Problemen Mensch/Auto kommen kann.

Wollte man einen bestimmten Weg für Menschen sperren, sehe ich da enorme rechtliche Probleme. Aber selbst wenn man einen Weg für Menschen sperren würde und ihn damit nur für Autoverkehr freihält, komt es auf jeden Fall spätestens in Höhe ehemalige Räucherei dazu, dass Mensch und Auto einen gemeinsamen Weg zu nutzen haben.

Die im Ausschuss angesprochene Variante mit Ausbau des Bohlenwegs am Binnenhafen – hat mehrere Kreuzungspunkte Mensch/Auto. Erstens auf allen drei Varianten bis zum Binnenhafen hin und gleich nach dem Bohlenweg wieder in Höhe des Zollgebäudes kreuzen sich wieder die Wege Mensch/Auto. Egal wie man sich dreht und wendet, gibt es Kreuzungspunkte Mensch/Auto. Einzig ein Fahrverbot in festzulegenden Zeiträumen scheint für die Sicherheit der Fussgänger zielführend zu sein. Gelegentlich sieht man dort Hans und Franz mit E-Karren stehen.

Es erscheint sinnvoll, den „Personenkreis“, welcher mit Fahrzeug vorfahren darf und die Anzahl der Fahrzeuge dort einzuschränken.

Vorschlag: Fahrverbot ab Zollgebäude bis zu den Schiffen im Südhafen zwischen 12:30 Uhr - 14 Uhr und 15 Uhr bis 17 Uhr.

Ausnahmegenehmigung lediglich für Taxi, Post, Inselbahn. Eine Gepäck-Annahme kann dort ein Fahrzeug stehen haben, darf jedoch nur außerhalb der Sperrzeiten dort fahren. Höchstgeschwindigkeit 5 km/h, maximal 1 Anhänger. Anzahl der Fahrzeuge dabei so gering wie möglich.

Zuwiderhandlungen führen zum sofortigen Verlust der Ausnahmegenehmigung.

Und vergesst bitte nicht:
§ 50 STVO
Sonderregelung für die Insel Helgoland

Auf der Insel Helgoland sind der Verkehr mit Kraftfahrzeugen und das Radfahren verboten.
Bild

Gitta
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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Gitta » Sa 30. Mai 2015, 20:53

UUiih.. ich will mich ja nicht unbeliebt machen, aber ich glaube, da machst Du Dir zu viel
Sorgen, Thorsten. Ich bin sicher, die Fahrzeuglenker sind sich des Besucherstroms bewusst
und werden nicht einfach in Menschenmengen rasen.
Und die Menschen, die vom Festland kommen, sind ganz andere Verkehrsituationen gewohnt.
Aber ich erinnere an Zeiten, da sind 6.000 - 10.000 Besucher pro Tag gekommen. Und da ist
auch nix passiert... okay, die wurden ausgebootet.
Aber schön, dass Du Dir Gedanken machst, Du bist eben durch und durch Helgoländer.
Grüße aus dem verkehrstechnisch hektischsten Bundesland NRW.
Gitta

Ronnie
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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Ronnie » So 31. Mai 2015, 11:02

Moin!

Zu Pfingsten habe ich mit meinen Freunden meine jährlichen Besuch auf der Insel gemacht.
Wir haben uns natürlich auch die Fortschritte im Hafen angesehen.
Ich besuche seit meinem 6. Lebensjahr (1970) regelmäßig Helgoland.
Mir sind die bereits angesprochenen 10.000 Tagesgäste-Verhältnisse durchaus bekannt!
In der Saison war das "Eingangsportal" und damit die Visitenkarte der Insel immer die Landungsbrücke mit Begrüßungsspruch am Molenkopf.
Der Südhafen stellte sich immer als "Hinterhof" oder vielmehr als Betriebshof der Insel dar.
Das muss es auch geben! Nur leider hat sich über die Jahrzehnte daran auch nur minimal was geändert!
Wenn der Südhafen nun zu dem Eingangsportal für die "modernen" Wasserfahrzeuge gemacht werden soll, muss sich schnell was ändern!
Die Straßenverhältnisse mit wechselnden Pflaster bis hin zum unebenen Kopfsteinpflaster ist eine Zumutung für Fußgänger mit und ohne (Roll)Gepäck!
Mit der Aufgabe des "Robbershörn" (so hieß es glaube ich) gibt es südlich der bunten Kuh keinen Platz zum Verweilen bei nicht ganz so schönem Wetter! Bitte wieder herrichten!!!

Der derzeitige Zustand der Zollabfertigung der Tages- & Kurgäste ist eine Katastrophe!
Mit der Aufgabe der Zollabfertigung auf der Landungsbrücke erfolgt die Kontrolle an den Anlegern in den Festlandhäfen.
Ein Unding! Jetzt Pfingsten kamen wir in BHV an und ich musste meine Reisetasche auf der Seebäderkaje durchwühlen lassen wie ein Drogendealer bei einer Straßenrazzia im Bremer Viertel!
Meine Unterhosen wehten über die Seebäderkaje! Da hat der Staat nicht mal Geld für einen Pavillon mit einem Klapptisch für eine geplante Kontrolle!
Bitte hier einen ansprechende Lösung schaffen in Absprache mit Zoll, Gemeinde und Reedereien!

Mein Resümee: Der Verkehrslenkungsaspekt ist nicht zu ignorieren, jedoch sind das bei weitem nicht die einzigen "Hausaufgaben" für Euch auf meiner Lieblingsinsel Helgoland!

Grüße!
Ronnie

Helgolandfahrer

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Helgolandfahrer » So 31. Mai 2015, 11:10

Muss es zwingend ein Fahrverbot sein?
Der E-Mail an die Gemeindevertreter kann man das Ziel entnehmen, die Wegstrecke zu minimieren, die sowohl Fußgänger als auch E-Karren gemeinsam nutzen.
Ob das durch ein zeitweises Fahrverbot gelöst werden sollte, sei mal dahingestellt. Ich möchte folgende Variante in den Ring werfen: Es sollte geprüft werden, inwieweit ein Anlaufen des Halunder Jets im Scheibenhafen bewerkstelligt werden kann. Als der Katamaran Vargøy den Katamaranverkehr etablierte, wurde dieser Hafen bereits sporadisch durch ihn belegt. Natürlich ist der Halunder Jet von seinen Abmessungen her größer, daher der Gedanke, diese Option zumindest zu prüfen. Auf diese Weise würde es zu einer Doppelnutzung der Wege E-Karre/Mensch nur im Bereich zwischen Zollkaje und Abzweig Hotel Rickmers Insulaner kommen (wenige Meter); danach kann durch die Fußgänger wahlweise die neue Erlebnispromenade genutzt oder aber in die Straße Om Wass eingebogen werden. Die Verlagerung von Frachtumschlag und Entsorgung durch die KüMos Helgoland und Björn M. in den Südhafen wird ohnehin in Zukunft vollzogen werden müssen und könnte in diesem Zusammenhang entsprechend vorgezogen werden.

Abschließend angemerkt sei: Sollte es wirklich zu einer zeitweisen Sperrung kommen, muss die Ausnahmeregelung zwingend auch für den Rettungsdienst gelten, um eventuell ankommende Kinetosen zeitnah versorgen zu können.

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Thorsten Falke
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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Thorsten Falke » So 31. Mai 2015, 11:47

Hallo!
Erst einmal seht Ihr mich hocherfreut ob Eurer Antworten! Ich war mir gar nicht sicher, ob überhaupt jemand etwas schreiben wird.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich nicht auf jeden Beitrag antworte, lesen tue ich sie allemal und Anregungen werden von mir notiert und in die Lösungsvorschläge eingearbeitet.

Zu Gitta:
Rein rechnerisch sollte "damals als noch bis 10.000 Tagesgäste" kamen auch ein höheres Frachtaufkommen gewesen sein. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, wurde dieses aber mit halb so viel E-Karren wie heute erledigt und während der "Dampferzeit" fuhren keine E-Karren/Kraftfahrzeuge.

An Helgolandfahrer: Momentan bietet es sich nicht an, den Katamaran in den Binnenhafen zu verlegen. Wie Du selber schon erwähnst, kommt es auch dort zu einem Engpass (massiv) und der Binnenhafen wird ab nächstem Jahr komplett saniert. Großbaustelle! Was zu zusätzlichern Problemen bei der Verkehrslenkung führt. Einsatzfahrzeuge im Einsatz benötigen keine Ausnahmeregelung, die dürfen so schon fahren.

An Ronnie: Das die Zollkontrolle jetzt auf dem Festland unter "windigen" Verhältnissen stattfindet, ist nicht schön. Teils aber auch dem Umstand geschuldet, dass hier genau genommen drei Zollkontrollen eingerichtet zu werden hätten. Landungsbrücke, Hafen, Flugplatz. Ein immenser Personalaufwand. Und wie will man für die alle Wohnraum zur Verfügung stellen, wenn eher Ferienwohnungen gebaut werden, als Wohnungen?
Schön ist der Weg vom Südhafen in den Ort wirklich nicht, und auch ganz schön lang. Da hat auch dringend etwas zu passieren (Gastronomie, Regenschutz, WC, etc.). Danke für die Anregung!
Grüße
Thorsten

Düsseldorfer

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Düsseldorfer » So 31. Mai 2015, 17:44

Ganz genau Gitta.

Die Zeiten kenne ich auch noch.
Ich bin Dauerurlauber auf der schönen Insel und mich stören die nötigen Fahrten der E-Karren nicht.
Da stören mich andere Infrastrukturelle Dinge viel mehr.
Ich gebe Dir vollkommen Recht , dass der Binnenländer ganz andere Verkehrssituationen kennen.
Sind in der Vor und Nachsaison nicht auch mehrere Schiffe im Hafen mit vielen Gästen. Mir ist da im April diesen Jahres kein störender Verkehr aufgefallen , im Gegenteil , viele fahren jetzt durch die neuen Wege hinter dem SAR Marinelandeplatz zum Centrum.
Prävention sind hier nicht angebracht. Abwarten , die neuen Situation beobachten und gegebenenfalls Reagieren.

Nur meine Meinung, aber ich bin hier auch Gast.

wilfried_haverkamp

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von wilfried_haverkamp » Sa 6. Jun 2015, 18:46

Ich sehe keinen Handlungsbedarf.
Bis kurz vor der Abbiegung zum Kringel scheinen mir nur zwei Arten von Transportfahrzeugen die Touristenwege zu kreuzen:
- Taxis, die Passagiere von den Schiffen abholen oder dort hinbringen.
- Gepäcktransporte von und zu den Schiffen.
Beides wollen wir sicher nicht einschränken; eine Reglementierung brächte deshalb nach meiner Meinung gar nichts.
Ab dem Kringelabzweig ist der Bürgersteig vor den Hummerbuden ziemlich breit. Dort muß man nicht úber die Straße laufen; wer's dennoch tut, möchte sich bitte mit dem Transportverkehr arrangieren. Weiter Richtung Lung Wai sehe ich nur einen Engpaß beim Insulaner, wenn man die Straße kreuzt und auf der 'Erlebnispromenade' weiter Richtung Lung Wai geht.
Mit schwerem Rollkoffer sind Teile der Hafenstraße keine reine Freude, aber beim Übersetzen mit einem Börteboot ebensowenig. Ich gebe unsere Koffer deshalb möglichst in Cuxhaven oder bei EMT auf. Hinzu kommt das Chaos auf den Schiffen ('Atlantis" und 'Funny Girl" aus eigener Erfahrung) beim Herausholen des Gepäcks aus den Stauräumen. Das muß ich mir nicht antun, und das scheint mir am falschen Ende gespart zu sein.
Die alternativen Routen durch's Südhafengelände, wenn damit die Touristen und nicht der Fahrzeugverkehr gemeint sein sollte, hielte ich für eine Katastrophe - die reine Gästevergraulung!
Da der Südhafen noch stärker Industriecharakter bekommen soll, ist die Entscheidung der Reederei, ständig dort anzulegen, in meinen Augen nicht so toll. Mit dem Börteboot zur Landungsbrücke - das hat 'was! Wir hätten die Alternative, statt von Cuxhaven mit der schnieken 'Helgoland" von Bremerhaven mit der 'Fair Lady' zu fahren. Ich schau's mir aber jetzt Mitte Juli - vorausgesetzt die 'Atlantis' ist dann, wie geplant, außer Dienst gestellt, erst einmal an.
Und noch ein 'Nachtrag': Standen wir bei Meckis Eisbude, Eis essen - war zu der Zeit, als der vormalige ev.Pastor die Segel gestrichen hatte und die Umzugswagen zum Kai rollten - und frozelten, ob am Invasorenpfad kein Kreisverkehr zur besseren Verkehrslenkung angebracht sei, zumindest aber eine Ampelschaltung - ja, und die Südstrandpromenade gehöre vierspurig ausgebaut! Etwas Wahres ist da schon dran. Für eine angeblich autofreie Insel ist da ganz schön viel Verkehr! Und manchmal scheint mir jede Wasserflasche einzeln geliefert zu werden (ok,ok - wenn irgend etwas nicht vorrätig ist, meckern die Leute am lautesten, die sich über den vielen Verkehr beschweren!).
Herzliche Grüße vom linken Niederrhein!
Wilfried Haverkamp.

Gitta
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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Gitta » Sa 6. Jun 2015, 21:22

Mich durchfährt gerade ein Schreck. Heisst dass, wenn man ab Juli 2015 von Cuxhaven
fährt, wird man dann nicht mehr ausgebootet????? Muss dann der erste Eindruck dieses
hässliche Industrieglände sein, dass ich meiner Freundin vorführen soll? Mein Gott, dann
brauch ich ja Tage, um diesen Eindruck zu revidieren...
Weiss das jemand? Gitta

wilfried_haverkamp

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von wilfried_haverkamp » Sa 6. Jun 2015, 22:07

Liebe Gitta!
Ja, genauso ist das, wohl nicht gemäß der Ausschreibung der Gemeinde Helgoland, aber nach dem Resultat. Die neue 'Helgoland' wird nur noch vom Cuxhavener Fährhafen und Helgoländer Südhafen fahren - ist nichts mehr mit der 'Alten Liebe' und Ankern vor Reede und Ausbooten! Im "Helgoländer" habe ich nie etwas anderes gelesen. Wenn also die Möglichkeit besteht, von Bremerhaven die 'Fair Lady' nehmen!
Hrrzliche Grüße!
Wilfried Haverkamp.

Ronnie
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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitrag von Ronnie » Mo 8. Jun 2015, 10:09

Moin!

Werden die Schiffe nicht durchgetauscht:
Fair Lady ab WHV
Atlantis ab BHV
und die Autofähre geht wieder nach Borkum?

Was sacht der Küstensnack?

Grüße aus HB!
Ronnie

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