e-mail an die Gemeindevertreter

Vorschläge für das sichere Nebeneinander der Fußgänger und Fahrzeuge im Hafen von Helgoland

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitragvon frankenblick » Di 9. Jun 2015, 16:55

Hallo!

Die Atlantis steht bei div. Schiffsmaklern zu Verkauf.

Viele Grüße!
frankenblick
 

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitragvon Ingrid Bartnik » Fr 19. Jun 2015, 15:58

Das könnte wirklich verzwickt werden wenn in der Hauptsaison so viele Tagesgäste / Urlauber den Weg ins Zentrum gehen müssen.
Bisher hat das ja geklappt, aber ich kann nur vom März reden, da ist das Schiff auch nicht unbedingt ausgelastet, aber ich musste schon aufpassen in diesem Pulk aus Menschen und E-Karren. Es sind aber alle E-Karren-Fahrer sehr besonnen gefahren. Das mit dem Gepäck ist sehr schwierig weil die Pflasterung leider nicht gut ist, das holpert und ist anstrengend. Ist man erstmal bei Rickmers Bunkerservice angelangt, geht es. Vielleicht ginge es auch ohne Fahrverbot, wenn man dahingehend eine Einschränkung macht, z.B. nur vier oder sechs E-Karren dürfen da reinfahren und eventuell müssen die anderen E-Karren warten bis wieder welche rausfahren, damit immer nur eine bestimmte Anzahl sich dort bewegt, das wäre doch überschaubar, aber wie kontrolliert man das ?? Müßte man ja fast eine Schranke installieren und einen Sheriff daneben stellen der das überwacht ..... Schwierig .... Bin auch traurig das das Schiff nicht mehr ausbootet, das fand ich toll und da begann der Urlaub gleich mit einem schönen und einzigartigem Erlebnis. Der Gedanke mit den Schiffen von Ronny ist mir auch schon gekommen, das wäre doch eigentlich toll die Atlantis ab BRH fahren zu lassen und die Funny ab WHV. Aber es ist auch klar das keine Reederei ein Verlustgeschäft machen will, das würden wir ja auch nicht mitmachen ...... BRH und WHV
hätten dann allerdings schöne Schiffe die auch zuverlässig wären !!! Hauptsache man kann überhaupt noch per Schiff reisen, mir persönlich ist der Katamaran ein Graus !! Keine schöne Anreise damit. Ist meine Meinung. Zum Glück sieht das neue Schiff sehr gut aus, ich hatte schon befürchtet das es so etwas Futuristisches werden würde, aber es sieht sehr gut aus auf den Bildern.
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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

Beitragvon Botter, Frank » Fr 19. Jun 2015, 16:52

Ich möchte mich auch gerne zum Thema äußern.
Nun laufen ja endlich die Arbeiten für die Neuerrichtung der Kaianlagen im Bereich des Südhafens und es kommt zu den gewollten Veränderungen im Bereich des Fracht- und Personenverkehrs von und nach Cuxhaven. Ursächlich für dieses Vorhaben ist ein Schallschutzgutachten aus dem Jahre 1998, in dem bestätigt wird, dass der mit dem Frachtumschlag verbundene Lärm (Kran- und Staplerbetrieb, Lade- und Löschvorgänge usw.) nicht mit den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes vereinbar sei und deswegen der Frachtverkehr an einen anderen Standort verlegt werden muss. Nach 18 Jahren nun endlich eine vernünftige Lösung, oder? Nun, da haben uns die Offshore-Windparkbetreiber zwischenzeitlich gezeigt, wie schnell man Lösungen realisiert. Für den Bereich des Frachtumschlages und des neuen Personenverkehrs gibt es noch keine sichtbaren Dinge am Hafen, also noch keine Umschlaghalle oder Personenabfertigungsbereiche. Lediglich die straßenmäßige Verbindung zwischen Gewerbegebiet und 2. Bauabschnitt Südkaje ist durch den Paul-Denker-Wai realisiert. Es fehlt also an der hafentechnischen Infrastruktur und an dem Verkehrskonzept. Fußgänger- und Fahrzeugverkehr gemeinsam erscheint wenig sinnvoll. Bis zur Hafenstraße, Höhe Räucherei bzw. Tankstelle können die Verkehrsströme getrennt laufen (Variante 1: Südhafen- Paul Denker Wai, Ringstraße bis Binnenhafen, Variante 2: Südhafen, Paul Denker Wai, Rickmer Bock Wai, Am Wellensturzbecken bis zur Räucherei Ecke Hafenstraße). Dort kommt es zwangsläufig zur „Kollision“ und stellt damit eine objektive Gefährdung der Fußgänger dar. Da muss man sich also was einfallen lassen. Allerdings ist das nicht Aufgabe der Gemeindevertretung sondern Aufgabe des Bürgermeisters entsprechende Regelungen zu schaffen. Grundlagen für diese Entscheidungen sind das Straßenverkehrs-Gesetz und die Straßenverkehrsordnung (sowie weitere gesetzliche Normen).
Das Problem wäre relativ einfach zu lösen, indem man Abstand nimmt von der „gewaltigen“ Verlängerung der Landungsbrücke (Baukosten bis zu 43 Millionen Euro) und eine „Frikadellen-Lösung“ im Bereich der Landungsbrücke realisiert. Die Zufahrt zum Binnenhafen wird zugerammt, die Hafenfläche mit Spülsand aufgefüllt und dadurch Schaffung von Grundflächen für den Ausbau der touristischen Nutzung. Von der Augustamole (vor dem Ökolabor) bis zur Landungsbrücke wird eine Mole errichtet, an der sowohl das neue Fährschiff als auch der Katamaran anlegen können. Die Personenverkehre werden über die Landungsbrücke in den Ort geleitet, der Warenverkehr läuft direkt in das Gewerbegebiet bzw. die Gepäcktransporte Richtung Unter- und Oberland. Die Rampen und Treppen an der Landungsbrücke können zurück gebaut werden, die neu entstandene Wasserfläche innerhalb der Molen dient dem Wassersport der Kinder- und Jugendlichen, im Bereich des Südstrandes entsteht ein bewachter Badestrand. Die Dünenfähre fährt ausschließlich dann vom NO-Hafen. Einsparung der Instandsetzungskosten für das Süd-West-Ufer des Binnenhafens, Einsparungen an den laufenden Instandsetzungskosten für die Anleger an der Brücke und Unterhalt für den Binnenhafen, Verbesserung des Küstenschutzes für den Südstrand und das Unterland, keine Investitionen in den Fracht- und Personenumschlag am Südhafen und es bleibt bei der Süd-Nord-Ausrichtung der Besucherströme, so wie unsere Großeltern und Eltern das bei der Planung des Wiederaufbaues vorgesehen haben. Damit wären dann auch die neuralgischen Probleme mit den unterschiedlichen Verkehrsströmen an der Hafenstraße gebannt.
Botter, Frank
 

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