e-mail an die Gemeindevertreter

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Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Botter, Frank » Fr 19. Jun 2015, 16:52

Ich möchte mich auch gerne zum Thema äußern.
Nun laufen ja endlich die Arbeiten für die Neuerrichtung der Kaianlagen im Bereich des Südhafens und es kommt zu den gewollten Veränderungen im Bereich des Fracht- und Personenverkehrs von und nach Cuxhaven. Ursächlich für dieses Vorhaben ist ein Schallschutzgutachten aus dem Jahre 1998, in dem bestätigt wird, dass der mit dem Frachtumschlag verbundene Lärm (Kran- und Staplerbetrieb, Lade- und Löschvorgänge usw.) nicht mit den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes vereinbar sei und deswegen der Frachtverkehr an einen anderen Standort verlegt werden muss. Nach 18 Jahren nun endlich eine vernünftige Lösung, oder? Nun, da haben uns die Offshore-Windparkbetreiber zwischenzeitlich gezeigt, wie schnell man Lösungen realisiert. Für den Bereich des Frachtumschlages und des neuen Personenverkehrs gibt es noch keine sichtbaren Dinge am Hafen, also noch keine Umschlaghalle oder Personenabfertigungsbereiche. Lediglich die straßenmäßige Verbindung zwischen Gewerbegebiet und 2. Bauabschnitt Südkaje ist durch den Paul-Denker-Wai realisiert. Es fehlt also an der hafentechnischen Infrastruktur und an dem Verkehrskonzept. Fußgänger- und Fahrzeugverkehr gemeinsam erscheint wenig sinnvoll. Bis zur Hafenstraße, Höhe Räucherei bzw. Tankstelle können die Verkehrsströme getrennt laufen (Variante 1: Südhafen- Paul Denker Wai, Ringstraße bis Binnenhafen, Variante 2: Südhafen, Paul Denker Wai, Rickmer Bock Wai, Am Wellensturzbecken bis zur Räucherei Ecke Hafenstraße). Dort kommt es zwangsläufig zur „Kollision“ und stellt damit eine objektive Gefährdung der Fußgänger dar. Da muss man sich also was einfallen lassen. Allerdings ist das nicht Aufgabe der Gemeindevertretung sondern Aufgabe des Bürgermeisters entsprechende Regelungen zu schaffen. Grundlagen für diese Entscheidungen sind das Straßenverkehrs-Gesetz und die Straßenverkehrsordnung (sowie weitere gesetzliche Normen).
Das Problem wäre relativ einfach zu lösen, indem man Abstand nimmt von der „gewaltigen“ Verlängerung der Landungsbrücke (Baukosten bis zu 43 Millionen Euro) und eine „Frikadellen-Lösung“ im Bereich der Landungsbrücke realisiert. Die Zufahrt zum Binnenhafen wird zugerammt, die Hafenfläche mit Spülsand aufgefüllt und dadurch Schaffung von Grundflächen für den Ausbau der touristischen Nutzung. Von der Augustamole (vor dem Ökolabor) bis zur Landungsbrücke wird eine Mole errichtet, an der sowohl das neue Fährschiff als auch der Katamaran anlegen können. Die Personenverkehre werden über die Landungsbrücke in den Ort geleitet, der Warenverkehr läuft direkt in das Gewerbegebiet bzw. die Gepäcktransporte Richtung Unter- und Oberland. Die Rampen und Treppen an der Landungsbrücke können zurück gebaut werden, die neu entstandene Wasserfläche innerhalb der Molen dient dem Wassersport der Kinder- und Jugendlichen, im Bereich des Südstrandes entsteht ein bewachter Badestrand. Die Dünenfähre fährt ausschließlich dann vom NO-Hafen. Einsparung der Instandsetzungskosten für das Süd-West-Ufer des Binnenhafens, Einsparungen an den laufenden Instandsetzungskosten für die Anleger an der Brücke und Unterhalt für den Binnenhafen, Verbesserung des Küstenschutzes für den Südstrand und das Unterland, keine Investitionen in den Fracht- und Personenumschlag am Südhafen und es bleibt bei der Süd-Nord-Ausrichtung der Besucherströme, so wie unsere Großeltern und Eltern das bei der Planung des Wiederaufbaues vorgesehen haben. Damit wären dann auch die neuralgischen Probleme mit den unterschiedlichen Verkehrsströmen an der Hafenstraße gebannt.

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Ingrid Bartnik » Fr 19. Jun 2015, 15:58

Das könnte wirklich verzwickt werden wenn in der Hauptsaison so viele Tagesgäste / Urlauber den Weg ins Zentrum gehen müssen.
Bisher hat das ja geklappt, aber ich kann nur vom März reden, da ist das Schiff auch nicht unbedingt ausgelastet, aber ich musste schon aufpassen in diesem Pulk aus Menschen und E-Karren. Es sind aber alle E-Karren-Fahrer sehr besonnen gefahren. Das mit dem Gepäck ist sehr schwierig weil die Pflasterung leider nicht gut ist, das holpert und ist anstrengend. Ist man erstmal bei Rickmers Bunkerservice angelangt, geht es. Vielleicht ginge es auch ohne Fahrverbot, wenn man dahingehend eine Einschränkung macht, z.B. nur vier oder sechs E-Karren dürfen da reinfahren und eventuell müssen die anderen E-Karren warten bis wieder welche rausfahren, damit immer nur eine bestimmte Anzahl sich dort bewegt, das wäre doch überschaubar, aber wie kontrolliert man das ?? Müßte man ja fast eine Schranke installieren und einen Sheriff daneben stellen der das überwacht ..... Schwierig .... Bin auch traurig das das Schiff nicht mehr ausbootet, das fand ich toll und da begann der Urlaub gleich mit einem schönen und einzigartigem Erlebnis. Der Gedanke mit den Schiffen von Ronny ist mir auch schon gekommen, das wäre doch eigentlich toll die Atlantis ab BRH fahren zu lassen und die Funny ab WHV. Aber es ist auch klar das keine Reederei ein Verlustgeschäft machen will, das würden wir ja auch nicht mitmachen ...... BRH und WHV
hätten dann allerdings schöne Schiffe die auch zuverlässig wären !!! Hauptsache man kann überhaupt noch per Schiff reisen, mir persönlich ist der Katamaran ein Graus !! Keine schöne Anreise damit. Ist meine Meinung. Zum Glück sieht das neue Schiff sehr gut aus, ich hatte schon befürchtet das es so etwas Futuristisches werden würde, aber es sieht sehr gut aus auf den Bildern.

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von frankenblick » Di 9. Jun 2015, 16:55

Hallo!

Die Atlantis steht bei div. Schiffsmaklern zu Verkauf.

Viele Grüße!

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Ronnie » Mo 8. Jun 2015, 10:09

Moin!

Werden die Schiffe nicht durchgetauscht:
Fair Lady ab WHV
Atlantis ab BHV
und die Autofähre geht wieder nach Borkum?

Was sacht der Küstensnack?

Grüße aus HB!
Ronnie

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von wilfried_haverkamp » Sa 6. Jun 2015, 22:07

Liebe Gitta!
Ja, genauso ist das, wohl nicht gemäß der Ausschreibung der Gemeinde Helgoland, aber nach dem Resultat. Die neue 'Helgoland' wird nur noch vom Cuxhavener Fährhafen und Helgoländer Südhafen fahren - ist nichts mehr mit der 'Alten Liebe' und Ankern vor Reede und Ausbooten! Im "Helgoländer" habe ich nie etwas anderes gelesen. Wenn also die Möglichkeit besteht, von Bremerhaven die 'Fair Lady' nehmen!
Hrrzliche Grüße!
Wilfried Haverkamp.

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Gitta » Sa 6. Jun 2015, 21:22

Mich durchfährt gerade ein Schreck. Heisst dass, wenn man ab Juli 2015 von Cuxhaven
fährt, wird man dann nicht mehr ausgebootet????? Muss dann der erste Eindruck dieses
hässliche Industrieglände sein, dass ich meiner Freundin vorführen soll? Mein Gott, dann
brauch ich ja Tage, um diesen Eindruck zu revidieren...
Weiss das jemand? Gitta

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von wilfried_haverkamp » Sa 6. Jun 2015, 18:46

Ich sehe keinen Handlungsbedarf.
Bis kurz vor der Abbiegung zum Kringel scheinen mir nur zwei Arten von Transportfahrzeugen die Touristenwege zu kreuzen:
- Taxis, die Passagiere von den Schiffen abholen oder dort hinbringen.
- Gepäcktransporte von und zu den Schiffen.
Beides wollen wir sicher nicht einschränken; eine Reglementierung brächte deshalb nach meiner Meinung gar nichts.
Ab dem Kringelabzweig ist der Bürgersteig vor den Hummerbuden ziemlich breit. Dort muß man nicht úber die Straße laufen; wer's dennoch tut, möchte sich bitte mit dem Transportverkehr arrangieren. Weiter Richtung Lung Wai sehe ich nur einen Engpaß beim Insulaner, wenn man die Straße kreuzt und auf der 'Erlebnispromenade' weiter Richtung Lung Wai geht.
Mit schwerem Rollkoffer sind Teile der Hafenstraße keine reine Freude, aber beim Übersetzen mit einem Börteboot ebensowenig. Ich gebe unsere Koffer deshalb möglichst in Cuxhaven oder bei EMT auf. Hinzu kommt das Chaos auf den Schiffen ('Atlantis" und 'Funny Girl" aus eigener Erfahrung) beim Herausholen des Gepäcks aus den Stauräumen. Das muß ich mir nicht antun, und das scheint mir am falschen Ende gespart zu sein.
Die alternativen Routen durch's Südhafengelände, wenn damit die Touristen und nicht der Fahrzeugverkehr gemeint sein sollte, hielte ich für eine Katastrophe - die reine Gästevergraulung!
Da der Südhafen noch stärker Industriecharakter bekommen soll, ist die Entscheidung der Reederei, ständig dort anzulegen, in meinen Augen nicht so toll. Mit dem Börteboot zur Landungsbrücke - das hat 'was! Wir hätten die Alternative, statt von Cuxhaven mit der schnieken 'Helgoland" von Bremerhaven mit der 'Fair Lady' zu fahren. Ich schau's mir aber jetzt Mitte Juli - vorausgesetzt die 'Atlantis' ist dann, wie geplant, außer Dienst gestellt, erst einmal an.
Und noch ein 'Nachtrag': Standen wir bei Meckis Eisbude, Eis essen - war zu der Zeit, als der vormalige ev.Pastor die Segel gestrichen hatte und die Umzugswagen zum Kai rollten - und frozelten, ob am Invasorenpfad kein Kreisverkehr zur besseren Verkehrslenkung angebracht sei, zumindest aber eine Ampelschaltung - ja, und die Südstrandpromenade gehöre vierspurig ausgebaut! Etwas Wahres ist da schon dran. Für eine angeblich autofreie Insel ist da ganz schön viel Verkehr! Und manchmal scheint mir jede Wasserflasche einzeln geliefert zu werden (ok,ok - wenn irgend etwas nicht vorrätig ist, meckern die Leute am lautesten, die sich über den vielen Verkehr beschweren!).
Herzliche Grüße vom linken Niederrhein!
Wilfried Haverkamp.

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Düsseldorfer » So 31. Mai 2015, 17:44

Ganz genau Gitta.

Die Zeiten kenne ich auch noch.
Ich bin Dauerurlauber auf der schönen Insel und mich stören die nötigen Fahrten der E-Karren nicht.
Da stören mich andere Infrastrukturelle Dinge viel mehr.
Ich gebe Dir vollkommen Recht , dass der Binnenländer ganz andere Verkehrssituationen kennen.
Sind in der Vor und Nachsaison nicht auch mehrere Schiffe im Hafen mit vielen Gästen. Mir ist da im April diesen Jahres kein störender Verkehr aufgefallen , im Gegenteil , viele fahren jetzt durch die neuen Wege hinter dem SAR Marinelandeplatz zum Centrum.
Prävention sind hier nicht angebracht. Abwarten , die neuen Situation beobachten und gegebenenfalls Reagieren.

Nur meine Meinung, aber ich bin hier auch Gast.

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Thorsten Falke » So 31. Mai 2015, 11:47

Hallo!
Erst einmal seht Ihr mich hocherfreut ob Eurer Antworten! Ich war mir gar nicht sicher, ob überhaupt jemand etwas schreiben wird.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich nicht auf jeden Beitrag antworte, lesen tue ich sie allemal und Anregungen werden von mir notiert und in die Lösungsvorschläge eingearbeitet.

Zu Gitta:
Rein rechnerisch sollte "damals als noch bis 10.000 Tagesgäste" kamen auch ein höheres Frachtaufkommen gewesen sein. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, wurde dieses aber mit halb so viel E-Karren wie heute erledigt und während der "Dampferzeit" fuhren keine E-Karren/Kraftfahrzeuge.

An Helgolandfahrer: Momentan bietet es sich nicht an, den Katamaran in den Binnenhafen zu verlegen. Wie Du selber schon erwähnst, kommt es auch dort zu einem Engpass (massiv) und der Binnenhafen wird ab nächstem Jahr komplett saniert. Großbaustelle! Was zu zusätzlichern Problemen bei der Verkehrslenkung führt. Einsatzfahrzeuge im Einsatz benötigen keine Ausnahmeregelung, die dürfen so schon fahren.

An Ronnie: Das die Zollkontrolle jetzt auf dem Festland unter "windigen" Verhältnissen stattfindet, ist nicht schön. Teils aber auch dem Umstand geschuldet, dass hier genau genommen drei Zollkontrollen eingerichtet zu werden hätten. Landungsbrücke, Hafen, Flugplatz. Ein immenser Personalaufwand. Und wie will man für die alle Wohnraum zur Verfügung stellen, wenn eher Ferienwohnungen gebaut werden, als Wohnungen?
Schön ist der Weg vom Südhafen in den Ort wirklich nicht, und auch ganz schön lang. Da hat auch dringend etwas zu passieren (Gastronomie, Regenschutz, WC, etc.). Danke für die Anregung!
Grüße
Thorsten

Re: e-mail an die Gemeindevertreter

von Helgolandfahrer » So 31. Mai 2015, 11:10

Muss es zwingend ein Fahrverbot sein?
Der E-Mail an die Gemeindevertreter kann man das Ziel entnehmen, die Wegstrecke zu minimieren, die sowohl Fußgänger als auch E-Karren gemeinsam nutzen.
Ob das durch ein zeitweises Fahrverbot gelöst werden sollte, sei mal dahingestellt. Ich möchte folgende Variante in den Ring werfen: Es sollte geprüft werden, inwieweit ein Anlaufen des Halunder Jets im Scheibenhafen bewerkstelligt werden kann. Als der Katamaran Vargøy den Katamaranverkehr etablierte, wurde dieser Hafen bereits sporadisch durch ihn belegt. Natürlich ist der Halunder Jet von seinen Abmessungen her größer, daher der Gedanke, diese Option zumindest zu prüfen. Auf diese Weise würde es zu einer Doppelnutzung der Wege E-Karre/Mensch nur im Bereich zwischen Zollkaje und Abzweig Hotel Rickmers Insulaner kommen (wenige Meter); danach kann durch die Fußgänger wahlweise die neue Erlebnispromenade genutzt oder aber in die Straße Om Wass eingebogen werden. Die Verlagerung von Frachtumschlag und Entsorgung durch die KüMos Helgoland und Björn M. in den Südhafen wird ohnehin in Zukunft vollzogen werden müssen und könnte in diesem Zusammenhang entsprechend vorgezogen werden.

Abschließend angemerkt sei: Sollte es wirklich zu einer zeitweisen Sperrung kommen, muss die Ausnahmeregelung zwingend auch für den Rettungsdienst gelten, um eventuell ankommende Kinetosen zeitnah versorgen zu können.

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