Grün ist das Land
Rot ist die Kant
Weiß ist der Sand
Das sind die Farben von Helgoland
Die Haltestelle Wedel
des Katamaran Halunder Jet wird voraussichtlich ab Sonnabend, dem 11.6., wieder bedient.
Das Willkomm Höft in Wedel-Schulau
Die Stadt Wedel hat eine neue, größere, Ponton-Anlage installieren lassen. Die ist aus Beton gefertigt und wegen des langen Winters konnte erst sehr spät mit der Produktion begonnen werden.
Wohl minimum doppelt so groß wie das alte Ponton, so dass der Kat jetzt in voller Länge anlegen kann.
Das ist der Stadtteil Schulau der Stadt Wedel und direkt dort am Restaurant ‘Schulauer Fährhaus’ befindet sich auch die weltberühmte Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft, an derem Ende sich der Ponton-Anleger befindet.
Auch als das ‘Tor zum Hamburger Hafen’ bezeichnet.
Noch braust er vorbei.
Wenn die restlichen Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen sind und die Bauabnahme erfolgt ist, heißt es ab Sonnabend dann auch in Wedel-Schulau wieder "Leinen los" zum Kurs gen Helgoland.
Für eine neue Generation von Kats schwebt mir eine gut 30 Meter längere Bauweise vor und Helgoland-Pforten, so dass so ein Katamaran auch ausgebootet werden kann.
Die Raucher-Ecke, denn drinnen herrscht Rauchverbot.
Macht ganz schönen Schwell der Kahn. Nur schnelle Flucht bewahrte vor einem ‘Nassen’. Hoffentlich wird das Fahrrad nicht weggespült!
Das ist die Landzunge ‘Willkomm-Höft’ an der Ecke vor dem Schulauer Fährhaus Richtung Elbhochufer. Zum Glück konnte das Rad gerettet werden.
Der Liegeplatz an den Hamburger Landungsbrücken.
Kurs Helgoland. Im Hintergrund der Segler Rickmer Rickmers, weiter rechts die Cap San Diego und die Kehrwiederspitze.
Die Ecke , wo das Rad fast verschütt gegangen wäre.
Haltestelle Wedel
Zum Anfang in Zeitlupe, also in Geschwindigkeit eines normalen Schiffs und zum Ende hin in Original-Geschwindigkeit, also in Geschwindigkeit des Jets.
Gestern Abend (7.6.2011) um 19.15 Uhr MESZ ballerte dieser Hubschrauber mit einem Höllengetöse über die Startbahn-West auf der Helgoländer Düne.
Wir sollen wohl schon langsam an Hubschrauber-Lärm gewöhnt werden. Einerseits wegen des neuen Industrie-Standorts Helgoland für die Offshore Windanlagen, andererseits wegen all der illustren Gäste, die Helgoland wegen der Landgewinnung mit ihrem eigenen Heli beglücken werden?
Sondernachricht
Na, und heute ist dann eines der Passagierflugzeuge über die Landebahn hinaus geschossen und in einer Sandkuhle liegengeblieben. Da standen damals wohl Bungalow 49 und 50.
Die Maschine mit dem Kennzeichen D-IOLO hatte im Februar schon mal Probleme und machte eine Notlandung auf einem Schaumteppich auf dem Flugplatz Emden.
Mit Planen abgedeckt damit es nicht reinregnet?
Das Wichtigste: Alle Insassen sollen Wohlauf sein!
Es ist gerüchteweise von Aqua-Planing die Rede.
Das sieht nach einem ziemlich kolossalen Schaden aus, Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamtes sollen schon eingetroffen sein, um Unfallhergang und Schaden zu dokumentieren.
D-IOLO, Delta - India Oscar Lima Oscar, das Kennzeichen des Flugzeugs unter der Tragfläche.
Die Reifenspuren im Bankett.
Gegenüber in der Kuhle der ehemaligen Bungalows.
Ich hoffe, dass dadurch endlich mal wieder etwas Diskussion in all die sinnlosen Überflüge der Landebahn und der eigentlich sowieso nicht erlaubten Rundflüge Helgolands von gefühlten über 50 Prozent der Flieger kommt. Nicht auszudenken, wenn bei einem der Überflüge oder der Rundflüge es zu Vogelschlag kommt. Fukushima und auch jetzt dieses Unglück halten es uns vor Augen: Passieren kann immer etwas!
Das wird noch teuer werden, das Flugzeug zu bergen und von Helgoland zu schaffen.
Die Landebahn entlang gefilmt, wie der Flieger am Ende in der Kuhle liegt.